Bio

Michael Bienert
(„Berlinologe“)

»Handlungsreisender in Sachen Literatur« (taz), geboren 1964 in Kaiserslautern, lebt seit 1977 in Berlin. Seit dem Germanistik- und Philosphiestudium freiberuflicher Buchautor und Journalist, Mitarbeit an Theateraufführungen und Ausstellungsprojekten. Von 2015 bis 2017 Lehrbeauftragter am Center für Metropolitan Studies der Technischen Universität Berlin. Seit 2015 Autor der Buchreihe „Literarische Schauplätze“ (bisher 7 Bände).

»Bienert ist eine Art literarischer GPS-Scout, der für jedes hauptstädtische Planquadrat Romanfiguren, Plot Points oder biografische Aufenthaltsorte von Schriftstellern beizubringen weiß.«  DIE WELT

Kurator von Veranstaltungsreihen in der Staatsbibliothek zu Berlin und im Literaturforum im Brecht-Haus. Konzipierte zahlreiche Stadterkundungen u. a. für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, das Stadtmuseum Berlin, StattReisen Berlin, Goethe-Institut, Thomas-Morus-Akademie, Konrad-Adenauer-Stiftung, Deutsches Literaturarchiv, Literaturforum im Brecht-Haus und Universitäten. Zahlreiche Lesungen und Vorträge zur Kulturgeschichte, Literatur und Architektur im In- und Ausland.

Seit 1989 für einige Jahre Autor der „taz“. Von 1994 bis 2019  ständiger Mitarbeiter des literaturblatts baden-württemberg. Von 1998 bis 2013 Berliner Kulturkorrespondent, Theaterkritiker und Kolumnist der Stuttgarter Zeitung. Neben den Buchveröffentlichungen zur Berliner Literatur- und Kulturgeschichte erschienen seit 1989 geschätzt 1500 Kritiken, Kolumnen, Reportagen und Essays – viele im Tagesspiegel, gelegentlich auch in der Berliner Zeitung, Frankfurter Allgemeinen, Süddeutschen Zeitung oder der Zeit.

Co-Kurator und Textautor von Ausstellungprojekten: Joseph Roth und Berlin (Staatsbibliothek zu Berlin, 1994), Chaos & Aufbruch – Berlin 1920|2020 (Stadtmuseum Berlin 2020), Anhalter Bahnhof revisited (Deutsches Technikmuseum, Berlin / TU Darmstadt), Das Romanische Café im Berlin der 1920er-Jahre (KulturGut / Bundeszentrale für politische Bildung, 2024).

Professionelle Beratung und Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit von Kulturinstitutionen (z. B. Deutsche Stiftung Denkmalschutz), sowie sozial und kulturell engagierten Unternehmen (Gewobag) und Behörden (Kammergericht Berlin). Konzeption und Realisierung insbesondere von Buchpublikationen im Auftrag von Verlagen, Firmen und Institutionen, einschließlich Bildrecherche und umfassender Projektsteuerung bis zur Drucklegung. Während der Corona-Krise entstand eine Videokolumne zu Wohnungsbauten in Berlin (siehe Videothek).

Seit 2004 Aufbau der Website www.text-der-stadt.de, seit 2010 Redaktion des Chamisso-Forums. Mitarbeit an Onlineprojekten der Zentral- und Landesbibliothek, der Staatsbibliothek zu Berlin und des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand e. V.

Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband, in der Internationalen Alfred-Döblin-Gesellschaft und der Chamisso-Gesellschaft.